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10. September, Montag 19.30 Uhr
„Denk-Anstöße“
Katholisches Stadthaus

 

Maria Pawlowna. Eine Zarentochter in Weimar
Referentin: Dr. Heike Spies, Goethe-Museum Düsseldorf

Maria Pawlowna, die 1786 als russische Großfürstin bei Sankt Petersburg geboren wurde und 1859 als Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach auf Schloss Belvedere bei Weimar starb, war eine bedeutende Vermittlerin zwischen Ost und West auf den Gebieten der Politik, der Kunst und des sozialen Engagements.
Durch ihre Heirat mit dem Erbprinzen Carl Friedrich eröffnete sich in Weimar für die kluge und vielfältig begabte Maria Pawlowna ein neuer Wirkungsraum. Ihre Möglichkeiten der politischen Einflussnahme in Europa werden in diesem Vortrag ebenso dargestellt wie ihre Förderung der Künste und sozialen Einrichtungen in Weimar, ihre Handlungen aus christlich-orthodoxer Nächstenliebe, aber auch die weltoffene Festkultur am Weimarer Hof.
Lyrische Texte spiegeln die Beliebtheit der Großherzogin, auf die Goethe selbst zahlreiche Huldigungsgedichte verfasste. Maria Pawlowna war eine Frau, die die Möglichkeiten von Weimar als geistigem Zentrum europäischer Begegnung erkannte und nutzte.

Eintritt: 3,00 €
Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid





 
  
 
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